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Elke Hafner (Theaterleiterin)
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A Nightmare on Elm Street

Filmstart am: 20.05.2010

Freddy Krueger kehrt zurück: „A Nightmare on Elm Street“ ist die zeitgemäße Neufassung des Horrorklassikers. Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren Träumen werden sie von dem grässlich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschützen … doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.

Eine Gruppe von Vorstadtjugendlichen wird in ihren nächtlichen Träumen von dem entstellten Mörder Freddy Krüger heimgesucht. Was sie dort erleben, wirkt sich aber nicht nur auf ihre Träume aus: Wenn sie aufwachen, haben sie Verletzungen. Solange sie wach bleiben, können sie einander beschützen, doch sobald sie einschlafen, befreien sie das Monster, dessen Markenzeichen Verbrennungsmale im Gesicht und eine aus Klingen bestehende Hand sind. Gemeinsam suchen sie nun nach einer Möglichkeit, Freddy Krüger zu bekämpfen und dem Albtraum ein Ende zu bereiten.



 


Kritik:


Anno 1991 war der ikonische Messerkrallenkiller in "Freddys Finale" angeblich zum letzten Mal gesichtet worden. 1994 inszenierte Craven selbst "Freddys New Nightmare" und 2003 konfrontierte Freddy Jason in "Freddy Vs. Jason". Doch die Story geht weiter, genauer gesagt erfährt sie vom Produzententeam um Michael Bay, das bereits für die geschniegelten Neuauflagen von "Freitag der 13." Und "Texas Chainsaw Massacre" verantwortlich zeichnete, einen Reboot.
Einen endgültigen Schlussstrich zog hingegen Freddy-Darsteller Robert Englund, der nun von Charakterschauspieler Jackie Earle Haley (der enigmatische Rorschach aus "Watchmen - Die Wächter") ersetzt wurde. Der brandvernarbte Bösewicht erhielt zudem unter dem Drehbuchautoren-Team Wesley Strick ("Kap der Angst") und Eric Heisserer eine Charakterveränderung, die ihn vom sarkastisch witzelnden Kindermörder zum abscheulichen Kinderschänder macht. Humor wird dadurch zurückgefahren. Ansonsten orientiert sich die Story am Original. Regie führt der ehemalige Musikvideofilmer Samuel Bayer (unter anderem für Nirvana), der sich für sein Filmdebüt an bewährte Genrekonventionen hält und sich visuell ebenfalls vom Erstling inspirieren lässt.
Der Prolog entfaltet sich so nach vertreutem Schema, in dem einem ersten Opfer unvermutet blutig-brutal der Garaus gemacht wird. Zeugin, wie sich ihr unter Schlafentzug leidender Schulfreund in einem Diner scheinbar selbst die Kehle durchschneidet, wird die hübsche Kris. Sie leidet ebenfalls unter Visionen eines garstigen Schlitzebuben, der ihr mit seinen Mörderkrallen an die Wäsche gehen will.
Bald gelingt ihm dies auch und als Protagonisten kristallisieren sich daraufhin die künstlerisch veranlagte Nancy und ihr Klassenkamerad Quentin heraus. Sie kommen einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur und erkennen nach weiteren Morden, dass Angriff die beste Verteidigung und ihr einziger Ausweg ist. Wie immer gilt es dabei, um keinen Preis einzuschlafen.
Fans des Franchise werden etliche Freddy-Highlights der Vergangenheit wieder erkennen, wie etwa die Badewannen-Szene oder den elastischen Wanddurchdruck des Kultkillers. Das Genrepublikum wird sich über die zeitgemäße Umsetzung freuen und alte Fans werden von nostalgischer Neugier getrieben Interesse zeigen.


Cast & Crew


mit:
Jackie Earle Haley, Rooney Mara, Kyle Gallner, Katie Cassidy, Thomas Dekker, Kellan Lutz, Clancy Brown, Connie Britton
 
Regie:
Samuel Bayer
 
Produktionsjahr:
2010
 
Verleih:
Warner
 
Länge:
95 Min.
 
FSK:
 
Originaltitel:
A Nightmare on Elm Street
 
Produzent:
Andrew Form, Bradley Fuller
 
Drehbuch:
Wesley Strick, Eric Heisserer
 
Kamera:
Jeff Cutter
 
Musik:
Steve Jablonsky
 




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